Hongkou-Stadium

FIFA.com – Shanghai-Hongkou-Fussballstadion

„Das Shanghai-Hongkou-Stadion ist eines der modernsten und größten Stadien in China.“
Hier wird es vom 10.-30. September einige Spiele der FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft geben.

Allerdings ist das Stadion zur Zeit noch eine absolute Baustelle. Ich komme in dem Stadion zur Zeit zwei Mal in der Woche vorbei, da die Kletterhalle mitten in dieser Baustelle liegt, weswegen wir beim ersten Mal auch ziemlich lange gebraucht haben, bis wir sie überhaupt gefunden haben.

Hier mal ein paar Fotos:

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Dabei stört es die Arbeiter keineswegs, dass ständig andere Menschen in der Baustelle herumlaufen. Muss man ja auch. Denn mitten in der Baustelle gibt es dann immer mal wieder einen Laden, unsere Kletterhalle, oder auch eine Tanzschule, um ein paar Beispiele zu nennen.

Baustelle am Hangkou-Stadium
Das ist meine Lieblingsstelle, da ich da abends als es dunkel war auch noch drauf zugelaufen bin. Hätte Dominik nicht noch gesagt: „Denk dran, da war als es hell war noch ein Loch“, wär ich da wahrscheinlich auch noch runtergefallen. Keinerlei Absperrung. Okay, die paar Absperrungen, die es gibt, beachtet eh keiner, aber so ein Loch sollte man schon irgendwie absichern.

An verschiedenen Ecken sieht man dann immer mal wieder ein paar Arbeiter irgendwas machen. Ein System scheint es dabei aber nicht zu geben. An einer Stelle sind mal 3 Leute am streichen, an einer anderen am schweißen. Und wenn man ein paar Tage später wieder kommt wird an einer ganz anderen Stelle weitergearbeitet, obwohl die Arbeit von vor ein paar Tagen noch nicht fertig ist. Erscheint also alles etwas planlos.

Wird noch ziemlich viel Arbeit, wenn das Stadium fertig werden soll bis zur Weltmeisterschaft. Am 10. September soll hier Deutschland gegen Argentinien das Eröffnungsspiel bestreiten. Und am 30. September ist hier das Finale geplant, natürlich wieder mit Deutschland aber gegen wen kann man ja jetzt noch nicht wissen. Ich würde das Eröffnungsspiel wirklich gerne sehen, also werde ich die nächsten paar Wochen mal im Auge behalten, ob die noch etwas vorwärts kommen. Noch so knapp 2 1/2 Monate haben sie ja Zeit…

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Fotowettbewerb

Hier mal ein kleiner Hinweis, vor allem an die Studenten der Uni in Saarbrücken. Es gibt zur Zeit nämlich ein Fotowettbewerb von der Uni, habt ihr ja vielleicht mal irgendwo gesehen. Dabei sind auch Bilder von mir hier aus China. Scheinbar haben bisher noch nicht viele Leute abgestimmt, also wenn ihr mal kurz Zeit habt, könntet ihr ja mal stimmen, für wen ist natürlich euch überlassen.

Die Bildergalerie findet ihr unter:

http://www.uni-saarland.de/de/international/fotowettbewerb/galerie/

Ich werde die nächsten Tage auch mal wieder ein paar Bilder hochladen. Leider haben ja die freundlichen Zensoren hier in China jetzt auch die Flickr-Bilder gesperrt. Man kann die Seite zwar noch aufrufen, und die Beschreibungen sind da, aber die Bilder werden nicht geöffnet. Ich hoffe mal das mit dem hochladen funktioniert noch.

Wer wissen will warumFlickr gesperrt ist: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,487453,00.html

Meine Beiträge beim Fotowettbewerb sind:

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Schuhe

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Ihr müsst nicht so sehr auf die Beschreibung achten, denk ich mal. Die hab ich, nachdem wir Samstags mal noch weg waren,  nachts um 4h geschrieben.

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Hangzhou

Am Donnerstag waren wir (also eine Gruppe von 6 Leuten, 2 Japanerinnen, 1 Spanier und 3 Deutsche) in Hangzhou was ungefähr 1 1/2h von Shanghai entfernt liegt und so ziemlich das beliebteste Ausflugziel der Shanghaier ist, aber auch von vielen anderen Chinesen. Und da ja zu dem Zeitpunkt noch Maiferien waren, waren auch jede Menge Leute unterwegs. Daher hatten wir auch kein Hotelzimmer dort bekommen, obwohl wir gerne auch über Nacht geblieben wären. Der Plan war dann, erstmal nur ein Ticket für die Hinfahrt zu kaufen, um dann vielleicht doch noch ein Hotel zu finden, oder wenn nicht dort eine Rückfahrkarte zu kaufen.
Im Zug kam dann auch tatsächlich eine Frau, die auch Karten sowas von Hangzhou verkauf hat, die meinte es wären in dem einen Hotel noch Plätze frei. Also, haben wir uns schon gefreut, jetzt doch über Nacht bleiben zu können und nachdem wir in Hangzhou angekommen waren gingen wir mit einigen anderen Leuten zu einem Bus um erstmal zu dem Hotel zu fahren, aber an dem Bus hieß es dann plötzlich, das für uns nun doch keine Plätze mehr frei sind. War irgendwie komisch, warum hat keiner begriffen.
Ein paar Meter weiter, sind wir dann auch schon auf eine andere Frau getroffen. Jetzt also doch Zimmer. Wir steigen in einen kleinen Bus ein um zu dem Hotel zu fahren und kommen auf einer schönen Hotelanlage an. Aber als wir dort auf die Rezeption zu laufen meint die Dame dort, dass in diesem Hotel keine Ausländer erlaubt. Die beiden Japanerinnnen dürften bleiben, wir aber nicht. Während einer kleinen Diskussion darüber, warum das so ist, kommt dann auch tatsächlich eine Wachmann oder Polizist herein und hat gefragt, warum hier drin Ausländer wären. Also, am Ende doch wieder kein Hotel und das blieb auch unser letzter Versuch noch eines zu kriegen, das nächste Angebot war dann einfach zu teuer.
Wir wurden dann noch mit dem Kleinbus an den West Lake gebracht, gegen eine kleine Gebühr natürlich. Der West Lake ist die eigentliche Attraktion der Stadt.

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Ist auch echt schön, aber wie wir dann aus dem Lonely Planet erfahren haben nicht mal 100% natürlich, sondern schon im 8. Jahrhundert von Moor etwas nachgeholfen. Das passt irgendwie zu China. Genauso wie die Brücke, die eine schöne Geschichte hat, bei der ein unglückliches Liebespaar zusammen von der Brücke sprang und danach an dieser Stelle im Wasser Lotusblüten aufgingen. Aber dann steht drunter, dass die echte Brücke zerstört wurde und diese eine Nachbildung von 2002 ist.

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So ist es irgendwie mit den meisten „alten“ Sehenswürdigkeiten in China, oft sind es nur Nachbauten von den letzten paar Jahren, da sie es anscheinend wirklich geschafft haben das meiste im Laufe der Zeit zu vernichten. Wirklich Schade.
Wir sind dann also etwas um den See herumspaziert, haben noch in einem Restaurant etwas gegessen und hatten dann leider nicht mehr genug Zeit um den großen Tempel dort zu besichtigen, also werden wir wahrscheinlich eh nochmal dahin fahren. Also haben wir noch eine kleine Bootsfahrt gemacht, bzw. man wird da von einer Insel (die auch nicht natürlich sind) zur anderen gebracht.

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Schließlich dachten wir uns, wir sollten doch mal versuchen Tickets für die Heimfahrt zu bekommen, wobei ich (aber nicht alleine) ja eh schon daran gezweifelt habe, dass wir noch Karten kriegen. Gab dann auch wirklich keine mehr an dem Ticketschalter der Bahn. Also standen wir da in Hangzhou am Bahnhof, ohne Ticket und ohne Hotelzimmer.
Tomoko, eine Freundin aus Japan, hat dann zusammen mit einem Chinesen es geschafft, dass wir auf den Zug kommen. Sie hat mit der Zeitungsverkäuferin ausgehandelt, dass die uns für 5 Yuan pro Person durch die Kontrollen bringt, so dass wir in den Zug kommen. Dort könnten wir dann wohl noch Tickets kaufen. Also ohne Ticket durch die Kontrollen, Tomoko hat dann jemanden hinter den Kontrollen das Geld gegeben und in den Zug. Dort konnten wir dann tatsächlich noch Karten kaufen, aber ohne Sitzplätze halt, aber bei nur 1h Fahrt ist das ja kein Problem. Besser als eine Nacht am Bahnhof zu verbringen. Andere durften dann auch nicht mehr in den Zug, obwohl sie das Schmiergeld bestimmt auch schon bezahlt haben, aber der Zugbegleiter wollte nicht mehr Leute. Wir haben dann auch mal durchgezählt, so ungefähr 30 Leute sassen vor den Türen rum. Es gibt also durchaus Möglichkeiten in China noch an Tickets zu kommen, wenn der Zug ausverkauft ist, man muss nur wissen wie.

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Tai Shan und Mid-Term Examns

Endlich mal wieder Zeit um euch zu berichten, was ich so treibe. Denn vom 16. April bis 20. April war ich ja in Tai Shan, und in der letzten Woche hatte ich dann schon meine Mid-Term Exams. Was wohl bedeutet, dass die Hälfte meines Kurses schon wieder vorbei ist. Die Zeit vergeht wirklich schnell hier. Und jetzt sind die Wochen Ferien auch schon wieder rum, in der wir vorgestern dann auch noch in Hangzhou waren.
Doch zunächst zu Tai Shan.
Montags sind wir abends um ca. 18:30h von der Uni aus gestartet. Unsere Gruppe war die Kleinste, denn die meisten sind natürlich nach Beijing, Xi‘an und Kaifeng (in der Nähe des Shaolin-Klosters) gefahren. Unsere Gruppe waren zu ca. 30 Leute, also ein Bus voll. Also erst mal auf den Weg zum Bahnhof, ich mal wieder mit viel zu viel Gepäck, aber ich dachte mir, wenn ich schon den großen Rucksack mitholen muss, kann ich auch was reinpacken. Beim Eintreten in den Bahnhof muss das ganze Gepäck dann erstmal durch die Sicherheitskontrolle. Alleine um auf den Bahnsteig zu kommen, brauch man schon eine Karte, also auch wenn man nur jemanden verabschieden will, auf dem Bahnsteig, muss man dafür eine Karte kaufen, wenn auch natürlich keine Fahrkarte. Der Warteraum war dann auch ziemlich voll. Ist auch mehr wie in einem Flughafen, man muss den richtigen Warteraum für seinen Zug finden und dort dann warten, bis der Zug aufgerufen wird. Dann strömen also zu dem Eingang für den Bahnsteig.

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Im Zug hatten wir Hard-Sleeper Betten. Das Wort sagt im Prinzip schon alles. Es gibt auch noch Soft-Sleeper, wobei ich nicht wirklich glaube, dass die Betten dort besser sind, im Gegensatz zum Hard-Sleeper gibt es dort aber nur 4 Betten pro Abteil und eine Tür davor. Wir hatten also immer 3 Betten übereinander und ich habe ganz oben geschlafen…habe sogar extra mit jemanden aus unserer Gruppe getauscht dafür. Ist da oben mal wieder von Vorteil etwas kleiner zu sein.
9h haben wir bis nach Tai Shan gebraucht, die anderen sind zum Teil noch deutlich länger gefahren, 16h sowas bis nach Xi‘an. Also kamen wir dann morgens nicht ganz so gut erholt an.
Als erstes auf dem Programm stand Qufu, Geburtsort von Konfuzius. Also, erstmal die Besichtigung eine Konfuzius-Tempels, dann das Haus in dem er gewohnt hat und schließlich noch die Besichtigung des Konfuzius-Friedhofs. Insgesamt haben wir verdammt viele Tempel in den drei Tagen gesehen, und die sehen sich eigentlich alle ziemlich ähnlich.

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Witzig sind die Tafeln, die nicht wirklich informativ sind, aber wo dann schon mal gerne draufsteht „Sind die schönsten der Welt“ oder zumindest „Sind die schönsten von ganz China“. Aber interessant war es auf jeden Fall. Leider hatten wir aber nur eine chinesische Führung, also hab ich nicht wirklich viel von dem Verstanden, was unsere Führerin gesagt hat.
Am zweiten Tag ging es dann hoch auf Tai Shan. Erstmal sind wir ein gutes Stück hochgefahren, damit wir nicht den ganzen Berg hochlaufen müssen. Und dann ging das große Treppensteigen los. Den ganzen Berg hoch haben die hier Treppen gebaut. Versteh ich einfach nicht. Ein normalen Weg hochzugehen ist doch viel einfacher. Ich will gar nicht wissen, wie viele Treppen ich an diesem Tag hochgelaufen bin. War verdammt anstrengend. Auch nur unterbrochen von gelegentlichen Souvenirs-Shops und Tempeln. Ist eben nicht für alle Menschen nur eine Touristenattraktion den Berg hochzulaufen, sondern ein Pilgerweg, und so wird immer dazwischen mal gebetet. Und es gab eine Stelle an der jede Menge Schlösser mit eingravierten Namen festgemacht waren, auch nochmal ganz oben am Berg. Soll wohl den Liebespaaren Glück bringen, nachdem was eine Frau uns erklärt hat.

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Leider konnte man vom Gipfel aus nicht all so weit sehen. Soll nur an wenigen Tagen wirklich klar da oben sein. Witzig waren die Wolkenfetzen die immer mal wieder direkt über uns hinweg gesaust sind, das mit einem Kollektiven „Ooohhh“ kommentiert wurde. Für den Abstieg haben wir uns schließlich für die etwas sichere Variante der Seilbahn entschieden, da wir uns dachten diese steilen Treppen runter zu gehen, ist nicht wirklich einfach. Also, noch einmal die Aussicht aus der Gondel genießen und dann zurück zum Hotel.

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Am 3. Tag waren dann alle schon recht müde. Und die Begeisterung über einen weiteren Tempel hielt sich in Grenzen, obwohl er eigentlich schöner war wie der erste, wie ich dann in nach hinein finde. Aber wenn man immer nur durch Tempel gehetzt, hinter einer Führerin her die man nicht versteht und mit jemanden im Rücken der immer sagt „Weiter, weiter“, ist es etwas anstrengend.
Zum Abschluss waren wir dann noch zu den Quellen in einem Park gegangen und schließlich noch an einem schönen See und sind etwas darum spaziert (und Auto-Scooter gefahren, hatte ich schon ewig nicht mehr gemacht).

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Und dann ging es zurück zum Bahnhof. Auf der Fahrt wurden uns die Tickets schon ausgeteilt. Die neben uns haben uns dann plötzlich gefragt, welches Datum wir auf unseren Ticket stehen hätten, den auf ihren steht das von vorgestern. Und siehe da, auf unseren Tickets auch. Wir hatten in der Gruppe also 4 falsche Tickets und ich hatte mal wieder das Glück eins davon zu haben. Einer unserer Gruppenbetreuer, hat dann noch versucht andere Tickets zu kriegen, aber der Zug war ausverkauft. Wir bekamen dann die Tickets von den Betreuern, so dass wir nach Hause fahren können, und sie am nächsten Tag einen anderen Zug nehmen. Schon im Zug bekamen einer aus unserer Gruppe dann aber einen Anruf von einem der Betreuer. Sie hatten sich Bahnsteig-Karten gekauft um uns zum Bahnsteig zu begleiten, sind dann in den Zug gestiegen um zu gucken, ob alles okay ist, und dann einfach nicht mehr ausgestiegen. Wir sollten nun kommen und dem Zugbegleiter nur sagen, dass wir unsere Lehrer brauchen und das sie mit kommen sollen. Brauchten wir aber gar nicht, der Zugbegleiter verkaufte ihnen auch ohne das wir sagten noch Tickets, aber Betten gab es eben keine mehr, so das unsere Betreuer die Nacht auf den Sitzen zum Runterklappen verbringen mussten. Wieder in Shanghai mussten wir dann nur noch mit der u-Bahn wieder zum Studentenwohnheim fahren…und damit war mein 1. Ausflug in China vorbei. War echt super, nur leider etwas kurz.

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Hallo nochmal

Okay, das sind dann jetzt gleich mal ein paar mehr Einträge auf einmal, vielleicht sollte ich doch öfter schreiben. Denn der Titel des letzten Beitrags bezog sich wohl mehr auf meinen Kopf, der versucht hat alles zu ordnen um es niederzuschreiben.
Was gibt es also sonst noch zu berichten. Mein Geld ist gekommen. Ich habe hier auf der Bank ein Konto eröffnet. Randy auch und seine Mutter hatte das Geld auch früher überwiesen und so lief er fast täglich 3 Wochen lang zum Geldautomat und ist fast verzweifelt, da das Geld nicht kam. Bis wir dann schließlich mal wieder auf die Bank gegangen sind, um nachzufragen und siehe da, das Geld war durchaus da, aber in Euro und um es am Geldautomat abzuheben, muss man es erst in RMB umwandeln. Hätte uns ja auch mal jemand vorher verraten können. Natürlich war ich so clever und hatte mein Sparbuch (ich hatte da so ne Bankkarte und ein Sparbuch am Anfang in die Handgedrückt gekriegt), also durfte ich am nächsten Tag gleich nochmal hin. Und wenn ihr denkt, ihr hättet in Deutschland auf der Bank schonmal zu lange gewartet, dann geht nicht hier auf die Bank. Ich habe da jetzt echt schon Stunden verbracht, und ich war erst 3 Mal dort. Beim letzten Mal gab es auch so kleine Zettelchen mit einer Nummer drauf. Manch gehen dann auch kurz nochmal was anderes erledigen. Aber, wir mussten ja selbst vor dem Pizza Hut warten, da steht auch immer jemand davor und passt auf, das alle in der richtigen Reihenfolge einen Platz kriegen.
Ich habe dann auch gleich mal Geld gebraucht, denn im April kann ich (endlich) mal Shanghai verlassen. Bei der „Language Practice“ dürfen wir nämlich zwischen Beijing, Xi‘an, Kaifeng und Tai Shan wählen und dann vom 16.04-20.04 dorthin fahren, vorausgesetzt wir bezahlen die ca. 100€, aber das war es mir wert. Und ich habe mich für Tai Shan entschieden, da ich nach Beijing und Xi‘an später eh noch reisen will, und man da auch alleine ganz gut hinkommt. Wie Tai Shan so ist, werde ich erzählen, wenn ich dort war.
(Bananen-Pause)
Okay, was ist sonst noch so passiert. Auf dem Weg zur Bank habe ich noch ganz unerwartet an der großen Kreuzung vorne eine Aufführung einer Tai-Chi Gruppe gesehen. Anscheinend ging es um irgendein Umwelt-Projekt. Das würde ich zumindest aus den Bildern auf den Schildern schließen. Einerseits haben viele Leute hingeguckt, aber es sind eigentlich recht wenig stehen geblieben. Aber sogar das Fernsehen war da! Und ich auch. (Weil ich Reading geschwänzt habe um auf die Bank zu gehen.)

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Und dann haben wir mal noch so einen richtig schönen Markt mit Raubkopien gefunden. Mit CD‘s für unter 2€ und einem North Face Rucksack für ca. 30€ und jede Mengen Klamotten…und im hinteren Teil gab es dann Essen. Allein der Geruch, da hätte ich schon überhaupt keinen Hunger mehr. Die Spezialität des Marktes war anscheinend „kleiner Tintenfisch am Spieß“, auf jeden Fall gab es die an fast jedem Stand. Und dazu jede Menge Sachen, die ich noch nicht mal identifizieren konnte. Leider kann ich euch davon jetzt nicht gleich Fotos hier präsentieren, hab dort nämlich mehr mit der EOS fotografiert. (Vielleicht brauch ich doch mal irgendwann ein Digital-SLR.)

Garantiert alles Original

Was noch zu erwähnen würde, Randy‘s Blog wird jetzt auch geblockt. Ganz Blogspot funktioniert hier nicht mehr, Blogger allerdings schon, obwohl das ja im Prinzip zusammen gehört. Das ganze hat aber auch eine gute Sache. Da Randy sich nämlich mal Gedanken darüber gemacht, wie er jetzt wieder an seinen Blog kommt er nunmal mehr Ahnung hat als ich und daher herausgefunden hat, dass man die Firewall (Great Firewall, wird sie manchmal im Internet genannt, find ich witzig), wenn man sich mit VPN unserer Uni in Saarbrücken einloggt. Was im Prinzip heißt, ich kann jetzt auch wieder an meinen alten Blog. Und da ich den sowieso viel besser leiden konnte und ihm schon die ganze Zeit nachgetrauert hatte, werde ich ihn auch jetzt wieder benutzen. Da ich euch aber versprochen habe, nicht mehr zu wechseln, werde ich auch den Blogsome weiter benutzen. Ich weiss ja nicht welchen ihre gerade liest. Aber wie gesagt, ich mag den WordPress mehr und Bilder im Text gibt‘s nur da.
Also, bis zum nächsten Mal…

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