So schnell wie ich hier gerdade von einem Ort zum anderen komme, komme ich gar nicht nach mit Blog schreiben. Aber immerhin habe ich auch noch ein richtiges Tagebuch, so noch richtig von Hand geschrieben von unterwegs, und von da werde ich vielleicht dann in Shanghai mal noch ein paar Geschichten nachreichen. Aber auch bis dahin werde ich versuchen mal noch was zu schreiben.
Und dann habe ich auch noch eine schlechte Nachricht, zu mindest fuer alle jene die meine Bilder auf Flickr moegen. Am ersten Tag meiner Tibet-Tour ist meine kleine Digitalkamera kaputt gegangen. Daher kann ich im Moment nur mit meiner analogen EOS-Spiegelreflexkamera Bilder machen, und auch da versuche ich etwas sparsam zu sein, denn die Filme sind gar nicht so guenstig. Aber immerhin kann man Leute heutzutage damit ueberraschen, wenn man denn ploetzlich den Film wechseln muss. Man kriegt dann so Kommentare wie:“Das hab ich aber schon ewig nicht mehr gesehen“ oder „kann man die Filme denn ueberhaupt noch ueberall kaufen?“ Aber ich mag meine analoge Kamera immer noch. Auch wenn ich gerade darueber nachdenke mir Hongkong eine neue Digitalkamera zu kaufen. Okay, mal genug dazu, also neue Bilder online bei mir gibt es im Moment leider nicht, aber ihr koennt auch ja immernoch Randy’s Bilder angucken.
Aber jetzt mal dazu, wo ich eigentlich gerade bin. Nach einer weiteren Nacht in einem Zug sind wir heute morgen in Chongqing ankommen, nur um es heute abend schon wieder zu verlassen um eine Yangtze Flussfahrt zu machen fuer die naechsten 4 Tage.
Immerhin habe ich Vor-vorgestern aber schonmal die Terrakotta-Armee in Xi’an gesehen. Leider waren dort auch mal wieder zu viele Chinesen. So das man sich wieder richtig durchdraenglen musste um mal etwas zu sehen und ein paar Fotos zu machen. Dazu haben wir noch das Grab eines Kaisers besucht. Das heisst wir haben auf dem riessigen Grabhuegel draufgestanden, da dass Grab noch nicht geoeffnet wurde. Die Chinesen sagen, da der Kaiser einen Fluss aus Quecksilber in seinem Grab hat ist es zu gefaehrlich es zu oeffnen, da es die ganze Umwelt verseuchen wuerde. Klang aber alles irgendwie komisch. Aber interresant war es auf jeden Fall. Aber bis auf die Sehenswuerdigkeiten ist Xi’an auch nur eine typische chinesische Stadt, naja, man sieht ein paar mehr Auslaender, von denen es hier in CHongqing uebrigens wohl ziemlich wenige gibt. Einen weiteren Tag in Xi“an mussten wir dann leider nur mit organisatorischen Dingen verbringen, da wir Geld brauchten, unsere Visas heute auslaufen, die Flussfahrt buchen und dann noch Zugtickets besorgen, all das brauch viel Zeit in China und ist selbst dann nicht immer moeglich. So wollte die beim Visaamt zum Beispiel irgeneinen Brief von unserer Uni, dass wir dort studiert haben und jetzt reisen wollen, ansonsten kriegen wir kein Visum. Und ueberziehen kostet 50 Euro pro Tag. Zum Glueck haben die von der Uni dann sowas gefaxt, ansonsten haetten wir moeglichst schnell nach Hongkong muessen, dort gibt anscheinend am einfachsten chineische Visas. So sind wir momentan auch ohne Reisepass unterwegs, da der bei den Behoerden in Xi’an ist um das Visum auszustellen. Na hoffentlich will den nicht irgendwann jemand sehen.





